costa blanca hinterland

Costa Blanca, ein Hinterland mit viel Natur

Die Costa Blanca gehört zu den herrlichsten Küstenbereichen des spanischen Festlands. Aber das allein macht den Liebreiz der Region nicht aus!

Nur wenige Kilometer vom Strand entfernt kann man sich verzaubern lassen vom abwechslungsreichen Hinterland der Costa Blanca mit viel natürlichem Charme, erholsamer Ruhe, Lebensart, Kultur, Geschichte sowie Naturschönheiten – einfach Urlaub für die Sinne!



Costa Blanca HinterlandHier kann der Besucher hautnah erleben wie naturverbunden die Menschen sind und mit welcher Gastfreundlichkeit sie Nicht-Einheimischen begegnen. Hier ticken die Uhren noch etwas anders. Besucher können dabei sein wie regionale Spezialitäten unverfälscht zubereitet und alte Lebensweisheiten von Generation zu Generation weitergegeben werden. Pego i Les Valls Pego, L’Atzúvia, Vall de Gallinera, Vall d’Ebo und das Vall d’Alcalá sind schöne Ausflugsziele für alternativen Tourismus im Hinterland, die selbst anspruchsvolle Gäste zufriedenstellen.


Pego und die Berge und Täler…


des Hinterlandes sind wunderschöne Ausflugs- und Urlaubsgebiete mitten in mediterraner Natur. Bei einem Spaziergang durch die mittelalterlichen Straßen Pegos führt der Weg vorbei an der Kapelle Ecco-Homo (Schutzbild der Stadt), dem stilvoll in einem ehemaligen Herrenhaus untergebrachten Rathaus und der Pfarrkirche Asunción. Nur wenige Schritte weiter befindet sich das Kulturhaus mit dem Museum für zeitgenössische Kunst und dem Heimatmuseum.
Etwas außerhalb des Ortes liegen die hübschen Kapellen San Miguel, San José und San Antonio. Auf dem Weg nach Vall d’Ebo sollte man unbedingt beim Franziskanerkloster anhalten und die Burgruine Castillo de Ambra besuchen.

Ein echtes Naturerlebnis ist das 1994 zum Naturschutzgebiet erklärte Moor „Marjal“ mit einer der größten Artenvielfalten im Mittelmeerraum. Ein dichtes, von unterirdischen Quellen gespeistes, Kanalsystem ermöglicht den Reisanbau mitten in einem Ökosystem mit vielen Wasservögeln, Reptilien, Amphibien und Fischen.


Höhlenmalereien, Ruinen aus arabischer… 


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Herrscherzeit und der interessante Bestand des Dorfmuseums lassen im Tal Vall d’Ebo die lange Geschichte der Menschen dieser Gegend unmittelbar spüren. Vall d’Ebo beeindruckt durch herrliche Natur und wunderschöne Landschaft wie die Els Tolls (Natur-Badebecken), Els Avencs (Erdspalten), die Höhlenschlucht Barranc de l’Infern und die faszinierende Tropfsteinhöhle Cova del Rull.

Im Tal Vall d’Alcalá kann man gut erhaltene alte Kühlvorrichtungen, die sogenannten Schneebrunnen, in denen früher Schnee zu Eis gepresst und aufbewahrt wurde, original erhalten, besichtigen. Ebenso besuchenswert und eindrucksvoll sind die Ruinen Caerol, la Roca und L’Atzuvieta aus arabischer Zeit. Das Dorf Alcalá de la Jovada ist der Geburtsort des maurischen Herrschers Al-Azraq, der in der berühmten Schlacht in Alcoy gegen König Jaume I. kämpfend, den Tod fand. Ihm wird noch heute bei den beliebten und sehr bunten Fiestas „Moros y Cristianos“ gedacht.

In der Nähe von El Xarpolar erhebt sich die Burg Castillo d’Alcalá, von wo man einst alle überwachte, die ins Tal Vall de Gallinera wollten. In diesem Tal gibt es viele hübsche Dörfchen: Benirrama, Benialí, Benissivá, Benitaia, La Carroja, Alpatró, Llombai und Benissili. Verwinkelte Gassen, sprudelnde Brunnen, beschauliche Kirchen, die beiden Burgen in Benissili und Benirrama aus dem 11. und 12. Jahrhundert sind ebenso sehenswert, wie die Felsöffnung Penya Foradada, die von vielen Punkten im Tal zu sehen ist.

Von Bergen umgeben gewährt L’Atzúvia eine herrliche Sicht auf das Meer und die beeindruckende Natur mit der Höhle Cueva de Canalobre und dem schönen Flecken Tossal del Llop. Aber die Gegend hat noch mehr zu bieten. Da sind zum Beispiel die vielen Fiestas. Pego ist als Karnevalshochburg der gesamten Region für seine große Kostümparade „Gran Desfile de Disfraces“ – immer am Samstag vor Rosenmontag – bekannt. Das Osterfest mit feierlichen Prozessionen und die Patronatsfeier zu Ehren von Ecce-Homo, Anfang Juli, sind ebenfalls sehr sehenswert.


Orba hat sich als sympathisches Dorf…


im Hinterland des Landkreises Marina Alta viele seiner Traditionen bewahrt. Vor einer schönen Bergkulisse liegt der Ort im Hinterland der Costa Blanca. Auf einem Gipfel befinden sich Reste der Burg aus dem 13. Jahrhundert „Castillo del Puig de Orba“, die auf dem Wappen des Dorfes abgebildet ist. Der Berg „Cavall Verd“ war die letzte Bastion des Rückzugs der Mauren in der Region.
In Orbeta stehen noch die alten Waschhäuser „Font de Dalt“ und „Font de Baix“ mit neogotischen Elementen. Ein Steinkreuz von 1902 – nach seiner Zerstörung 1936 wieder aufgebaut – markiert die Grenze des Stadtbezirks. Hübsch ist auch Orbas Dorfkern. An der Plaza de Espana steht die Pfarrkirche aus dem 19. Jahrhundert. Es gibt Töpfereien mit teilweise noch maurischen Öfen.
Etwas außerhalb liegt die Picknick- und Freizeitzone „Barranc de Fontilles“ am Fuß des „Casellet de Orba. Wasser, Grillstellen, Tische und Bänke sowie Tafeln mit Informationen über die Gegend sind vorhanden. Viel los ist in Orba bei den Dorf-Fiestas „Virgen de los Desamparados“, immer am zweiten Sonntag im Mai, Anfang Juli bei dem Fest „Cristo de L‘ Agonia“ und in der ersten Augustwoche beim Fest „Santos Abdón y Senén“.


La Vall de Laguar


Das Vall de Laguar ist eines der malerischsten Täler im Land Valencia. Gleichzeitig ist es eine mit natürlicher Schönheit reich beschenkte Gegend im Hinterland der Marina Alta, von deren Höhen aus man einen einmaligen Blick auf das Mittelmeer hat. Das Tal ist gleich von mehreren Bergketten eingeschlossen. Carrasca im Westen, im Norden Midgia und Penyó im Süden. Durch die beiden letzten schlängelt sich die ihrem Namen alle Ehre machende wild zerklüftete und bizarre Höllenschlucht (Barranc de l’Infern).
Das eindrucksvolle Tal setzt sich aus drei Dörfern zusammen: Fleix, Campell und Benimaurell. Das letztgenannte liegt am höchsten, auf halber Höhe in Fleix befindet sich das Rathaus und unten in Campell kann man die Pfarrkirche Santa Ana besichtigen. Die Kirchen San Cosme und San Damián geben Benimaurell ein echt mediterranes Ambiente. Doch das Tal hat noch viele andere Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie die Vall-de-Laguar-Burg, in deren unmittelbarer Umgebung interessante archäologische Reste verschiedener Epochen gefunden wurden. Außerdem kann der einst wichtige militärische Wehrturm „La Casota“ besichtigt werden. Zwischen Campell und Fleix liegt die Wallfahrtskirche Sant Josep.
Dank seiner landschaftlich herrlichen Lage ist das Tal ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Insbesondere Naturliebhaber kommen in atemberaubender mediterraner Natur beim Wandern, Bergsteigen und bei Cayoning-Touren voll auf ihre Kosten.
Der Name Vall de Laguar hat seine Wurzeln im Arabischen. Laut Überlieferung flüchteten einst die Mauren zum geheimnisvollen Berg Cavall Verd.
Es rankt sich eine schöne Legende um den Berg und seinen Namen. Man erzählt sich, dass bei Befehl zur endgültigen Vertreibung der Mauren durch Felipe II. die Verfolgten in Richtung des Berges geflohen seien, in der Hoffnung, ein grünes Pferd (Cavall Verd) komme zu ihrer Befreiung. Und so trägt der Berg heute den Namen Cavall Verd. Kurioserweise sieht die Bergkuppe tatsächlich aus wie ein Sattel.

Absolut erlebenswert ist – wie oben schon erwähnt – die Höllenschlucht (Barranc de l’Infern), die jeden Besucher in ihren Bann zieht: ein schmales Naturparadies, das der Fluss Girona aus dem Fels gegraben hat. Die Vielfalt der Pflanzen und Farben sowie die bizarren Felsformationen sind wunderschön. Nicht minder eindrucksvoll ist der Weg dorthin: In Fleix beginnt in Serpentinen ein Wanderweg mit nicht weniger als 1.750 Steinstufen.
In den Ausläufern des Tals gibt es einige Quellen mit erquickend frischem Wasser, darunter die „Font del Gel“, die „Font d’Isbert“ und die „Font de Reinós“ mitten im „Barranc de l’Infern“. Im Vall de Laguar erlebt man hautnah, dass es selbst ganz in der Nähe von beliebten Ferienorten an der Küste, wie Dénia, Jávea, Moraira, Benissa und Calpe, noch nahezu unberührte Naturidyllen im Hinterland gibt.


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