Montgo Denia / Naturpark / Naturschutzgebiet

Hast Du Lust, den Naturpark Montgo zu erkunden? Ich war neugierig, was mich dort oben alles erwarten würde und wurde nicht enttäuscht. Er ist tatsächlich ein echtes Wanderparadies. Ich stelle es Dir nachfolgend vor. Der Hausberg von Denia, der Montgo, ebenso wie sein näheres Umfeld wurden 1987 offiziell zum Naturpark erklärt. Der Grund ist für mich absolut nachvollziehbar, denn er bietet eine wunderschöne Landschaft und eine beeindruckende Tier- und Pflanzenwelt. Der Berg liegt zwischen Denia und Javea an der Costa Blanca in Spanien, und misst eine Ausdehnung von 2.117 ha. Auf der dem Meer gegenüberliegenden Seite sieht er aus wie ein schlafender Elefant.





 


Der Berg ist an der höchsten Stelle 753 Meter hoch und beherbergt einen einzigartigen Lebensraum für mehr als 650 Pflanzenarten. Darunter sind zahlreiche Pflanzen ganz besonders hervorzuheben: das valencianische Felsenveilchen, der Schopflavendel, der Kermeseichenbestand, der Meeresfenchel, die Höhlenskabiose, die Zwergpalme und der schwarze Sadebaum.

Bei so viel Ruhe und Abgeschiedenheit in den Höhen des Montgo haben sich im Laufe der Zeit zahlreiche Tierarten angesiedelt. Es ist ein Schauspiel besonderer Art ihnen zuzusehen, wenn sie Dir begegnen. Im Naturpark Montgo haben sich beispielsweise Vogelarten einquartiert wie die Audouin- Möwe, verschiedene Rabenarten, Habichtsadler, Greifvögel, gewöhnliche Wander- und Turmfalken, sowie ein Paar Uhu. Es begegnen Dir aber auch Reptilien, Amphibien und Säugetiere wie zum Beispiel Ginsterkatzen, Siebenschläfer, Dachse oder Kaninchen.


 

Sechs Wanderrouten führen Dich hinauf und durch den Naturpark Montgo

 

Wichtig ist mir, Dich noch einmal darauf hinzuweisen, dass der Naturpark Montgo ein ausgewiesenes NATUR-SCHUTZ-Gebiet ist. Um es in seinem ursprünglichen Zustand zu erhalten, solltest Du nur in einer kleinen Gruppe unterwegs sein. Verursache wenig Lärm, verlasse nicht die markierten Wege, nimm Rücksicht auf Tiere und Pflanzen und hinterlasse keine Abfälle oder sonstige Spuren.

 

1.)     Route zur Grotte Cova del Gamell

2.)     Wanderung zur Grotte Cova de l’Aigua- Racó del Bou

3.)     Weg Camí de la Colònia nach Jesús Pobre

4.)     Route Camí de la Colònia zum Creueta (Kreuz von Denia)

5.)     Weg Camí de la Colònia zum Gipfel und Las Planes

6.)     Route vom Ende Las Rotas zum Hafen von Javea


 

Die Routen von Denia Kapelle Ermita del Pare Pere

 

Kapelle


 

1. Route Camí de la Colònia zur Grotte Cova del Gamell

 

 

-STARTPUNKT: Kapelle Ermita del Pare Pere
-LÄNGE: 5.5 km (nur Hinweg). Lineare Route
-HÖHENUNTERSCHIED: 104 m
-DAUER: zu Fuß 1 Std. 50 Minuten Mit dem Fahrrad: 35 Minuten
-SCHWIERIGKEITSGRAD: Gering


Wegstrecke:
Der Weg ist flach und passiert den nördlichen Hang der ehemaligen landwirtschaftlichen Kolonie des Montgó. Er hat einen niedrigen Schwierigkeitsgrad.

Die Tour startet mit einem Anfangsaufstieg von 100 Meter bei der Kapelle Pare Pere. Danach beginnt ein Feldweg. Zur Orientierung: Dort steht ein Verkehrsschild: Verbot der Durchfahrt für Fahrzeuge.
Nach diesen ersten 100 Metern verläuft der Weg nur noch mit sehr geringen Höhenunterschieden bis zur Grotte Cova del Gamell.

Sehenswürdigkeiten: 

  • Die Kapelle des Pare Pere, die neben der Steinhütte des Franziskanermönchs Pere errichtet wurde.
  • Mit heimischen Bergpflanzen bewachsene Terrassenbeete. Ein Fragment der einstigen landwirtschaftlichen Kolonie des Montgo. In früheren Zeiten wuchsen auf ihnen Weinreben. Auch mit Feigen-, Mandel- und Johannisbrotbäumen waren sie bepflanzt.
  • Im Frühling erblühen hier mehr als 650 Pflanzenarten und Blumen. Ein Merkmal für die außerordentliche biologische Vielfalt des Montgo.
  • Von dieser Gegend aus hast du einen sensationellen Panoramablick auf Denia, ihre Burg, die Gebirgskette Segaría sowie den Küstenstreifen des Golfs von Valencia.
  • An besonders klaren Tagen sind in der Ferne die Berge von Ibiza zu sehen und manchmal sogar die von Mallorca.

 

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2. Wanderung zur Grotte Cova de l’Aigua- Racó del Bou

 

-AUSGANGSPUNKT: Kapelle Ermita del Pare Pere
-LÄNGE: 5,4 km Rundweg
-HÖHENUNTERSCHIED: 350 m
-DAUER: 3 Std.
-SCHWIERIGKEITSGRAD: Mittel


Wegstrecke:
Die Tour startet mit einem Anfangsaufstieg von 100 Meter bei der Kapelle Pare Pere. Danach beginnt ein Feldweg. Zur Orientierung: Dort steht ein Verkehrsschild: Verbot der Durchfahrt für Fahrzeuge.
Etwas weiter oben läufst du auf eine Abzweigung zu. Da biegst du links ab, in den Weg Camí de la Colònia. Kurz danach kommt rechter Hand ein aufsteigender Pfad in Richtung Grotte Cova de L´Aigua. Ab jetzt läufst du auf der Schattenseite des Montgo, die als Mikroreservoir ausgezeichnet wurde. In diesem Gebiet wachsen zahlreiche Pflanzensorten, darunter auch einige einheimische und vom Aussterben bedrohte Arten. Zu ihrem Schutz solltest du deshalb nur den ausgetretenen Trampelpfad benutzen. Im Anschluss an einige große Stufen stehst du vor dem Eingang der Grotte.

Sehenswürdigkeiten: 
  • In der Grotte gibt es 3 Abteilungen aus verschiedenen Zeitabschnitten, die früher zum Anstauen des Wassers benutzt wurden. Die Grotte kannst du aber nur im Anfangsbereich betreten. Für den Zugang brauchst du eine Taschenlampe. ACHTUNG: Nach starkem Regen ist sie oft überschwemmt.
  • Am Eingang zur Grotte COVA DE L’AIGUA kannst du eine römische Inschrift aus dem Jahr 238 n.Chr. besichtigen.
  • Zudem sind auch die Überreste einer Kultstätte aus der Zeit der Iberer aus dem 4. und 5. Jahrhundert zu sehen.
  • Ferner Reste aus der Zeit der Mauren. Die scheinen das Wasser aus der Grotte zur Versorgung der am Hang des Montgó lebenden Bevölkerung verwendet zu haben. Gefunden wurde eine Tonkanalisation aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Wegstrecke / Rückweg:

Die ersten 200 Meter kehrst du über den gleichen Weg zurück. Danach biegst du links ab in Richtung Racó del Bou. Die Strecke steigt zunächst an. Danach bringt sie dich an der Westseite abwärts an das Ende des Weges Camí de la Colònia und zurück zum Ausgangspunkt.


 

3. Der Weg Camí de la Colònia nach Jesús Pobre

 

 

-AUSGANGSPUNKT: Kapelle Ermita del Pare Pere
-LÄNGE: 6.5 km (nur Hinweg). Lineare Route / alternativ Rundweg
-HÖHENUNTERSCHIED: 230 m
-DAUER: 1 Std. 40 min
-SCHWIERIGKEITSGRAD: Mittel


Wegstrecke:

Du gehst über den Weg Camí de la Colònia bis zur Abzweigung, wo es rechts in Richtung Racó del Bou geht. Am Ende des Weges nimmst du den ansteigenden Pfad auf der rechten Seite. Ab da führt er aufwärts durch eine schattige Zone. Danach wanderst du durch einstige Terrassenbeete, auf einer Höhe von etwa 100 m über dem Meeresspiegel am Camí de la Colónia.
Der schmale Weg führt dich zum beeindruckenden Felsen Penya de l´Àguila bis hinauf zum Bergsattel El Serrallo. Hier hast du einen traumhaften Panoramablick auf die Südseite des Montgo. Nun nimmst du den Fußweg links und läufst ca. 200 m leicht aufsteigend weiter bis wir zum höchsten Punkt der Route. Dabei triffst du auf den Weg Pista del Repetidor. Ab jetzt wanderst du auf der Sonnenseite des Montgó über einen bequemen Weg hinunter bis zum Dorf Jesús Pobre. Dabei passierst du erneut einige ehemalige Terrassenbeete.

Unten angekommen, überquerst du die Straße, die von Jesús Pobre nach Jàvea führt. Danach geht es durch einen kleinen Kiefernwald zum Weg Assagador de Cabanes und weiter bis zum Weg Camí de les Basses. Rechts ab gelangst du zum Ziel, dem Ort Jesús Pobre.

Sehenswürdigkeiten: 
  • Einen Teil der Wanderroute läufst du durch einen Wald mit vorwiegend Aleppo-Kiefern, Mastixsträuchern, Feigenbäumen, Johannisbrotbäumen und Olivenbäumen. Sie alle sind Zeugen der landwirtschaftlichen Tätigkeit in diesem Gebiet.
  • Von dem Bergsattel Coll del Serrallo hast du einen herrlichen Panoramablick auf beide Seiten des Montgo und auf die naheliegenden Täler.
  • Auf der einen Seite kannst du im Hintergrund die Gebirgskette Sierra de Bèrnia erblicken, sowie die Gemeinden Gata de Gorgos, Jesús Pobre, sowie das Tal Vall de Sant Bartolomé. Auf der anderen Seite das Tal Valle de la Retoria, den Berg Cavall Verd mit den drei dazugehörigen Ortschaften.
  • Und in nördlicher Richtung die Gebirgskette Serra Segaría am Golf von Valencia.

Wegstrecke / Rundweg:

Nachdem du den Bergsattel Coll del Serrallo erreicht hast, steigst du bergab über den Weg, der dich zum Coll de Pous bringt. Er führt durch einen vorwiegend gut erhaltenen Kiefernwald. Am Fuß des Montgó führt er dich durch eine Wohnsiedlung des Ortsteils La Pedrera und zurück nach Dénia.


 

4. Die Route Camí de la Colònia zum Creueta (Kreuz von Dénia)

 

 

AUSGANGSPUNKT: Kapelle Ermita del Pare Pere
LÄNGE: 5 km (nur Hinweg). Lineare Route
HÖHENUNTERSCHIED: 583 m
DAUER: 3 Std. 10 min
SCHWIERIGKEITSGRAD: Hoch


Wegstrecke:

Du läufst bis zum Ende des Weges Camí de la Colònia und biegst bei der Abzweigung rechts ab zum Racó del Bou. Auf der linken Seite ist der Pfad, der sanft und regelmäßig bis zur Ebene des Montgo führt. Nur im letzten Teil der Strecke ist er wieder etwas steiler und abschüssig.
Auf dem Gipfel des Montgó besteht der Fußweg aus scharfen abgeriebenen Steinen und karstigen Rinnen. Um eine Verletzung zu vermeiden, musst du hier besonders vorsichtig sein.

Sehenswürdigkeit:
  • Die in dieser Hochebene vorkommenden Pflanzen sind ziemlich gleichartig. Zwischen den abgetragenen Felsen wachsen flaches Dickicht, weiße Zistrosen, Kermes-Eichen und Zwergpalmen.

Dein weiterer Fußmarsch auf der Hochebene ist etwa 1.200 m lang, bevor du auf der linken Seite eine mit Steinen markierte Zone erreichst. Sie ist der Hinweis auf die Abzweigung zum Gipfelkreuz Creueta de Dénia. Anschließend gehst du weiter durch eine ca. 100 m lange abschüssige Zone. Der schmale Pfad ist schwer zu erkennen und nur anhand der natürlichen Abnutzung durch die Bergwanderer wahrnehmbar. Nach einer kleinen Anhöhe hast du endlich das Endziel deiner Wanderung erreicht, das Kreuz. Du befindest dich jetzt auf 694 m Höhe.

Sehenswürdigkeit:
  • Das momentane Kreuz von Dénia wurde im Jahr 1999 mithilfe eines Hubschraubers von Dénia aus hochtransportiert und aufgestellt. Es ist als Symbol des Montgo zu verstehen, das von der Stadt Dénia aus zu sehen ist und auch der Orientierung dient. Jeder Wanderfreund, der unsere Region besucht, sollte es erklimmen. Die Existenz von Holzkreuzen kann übrigens bis ins Jahr 1.684 zurückverfolgt werden.

Unfallverhütungsmaßnahmen:
Diese Route hat es in sich, mit seinem bedeutenden Höhenunterschied. Deshalb empfehle ich sie ausschließlich erfahrenen Bergwanderern. Außerdem mache ich dich explizit darauf aufmerksam, unbedingt die Hinweise zur Risikovorbeugung in den Bergen zu beachten.


 

5. Weg Camí de la Colònia zum Gipfel und Les Planes

 

 

AUSGANGSPUNKT: Kapelle Ermita del Pare Pere
LÄNGE: 14 km Rundweg
HÖHENUNTERSCHIED: 641 m
DAUER: 6 Std. 30 min.
SCHWIERIGKEITSGRAD: Hoch


Wegstrecke:
Du läufst bis zum Ende des Weges Camí de la Colònia und biegst bei der Abzweigung rechts ab zum Racó del Bou. Auf der linken Seite ist der Pfad, der sanft und regelmäßig bis zur Ebene des Montgó führt. Nur im letzten Teil der Strecke ist der Pfad wieder etwas steiler und abschüssig.

Nachdem du die Hochebene des Montgó erreicht hast, bleibst du auf diesem Weg ohne abzubiegen. Dein weiterer Fußmarsch auf der Ebene ist etwa 1.200 m lang, bevor du auf der linken Seite eine mit Steinen markierte Zone erreichst. Sie ist der Hinweis auf die Abzweigung zum Gipfelkreuz Creueta de Dénia. Doch du gehst noch etwa 500 m weiter, bis der Pfad dich zwischen eine einsame Kiefer und einen felsigen Zufluchtsort führt. An dieser Stelle besteht die Möglichkeit bei Unwetter einen Unterschlupf zu finden.

Der Abstieg auf der Ostseite des Montgó ist anfänglich sehr steil und schroff. Deshalb musst du stellenweise deine Hände zu Hilfe nehmen, um dich abzustützen. Du steigst in ständigem Zickzack-Kurs über den Pfad hinab. Diese Strecke ist mit der Kennzeichnung PR CV 355 versehen. Kurz vor dem Ende dieser Zickzack-Strecke biegst du links ab in Richtung Grotte Cova del Gamell. Danach kommst du auf den Weg Camí de la Colònia und erreichst wieder den Ausgangspunkt.

Unfallverhütungsmaßnahmen:
Diese Route ist aufgrund der Entfernung, der Höhe und der Länge die schwierigste. Deshalb empfehle ich sie ausschließlich erfahrenen Bergwanderern. Außerdem mache ich dich explizit darauf aufmerksam, unbedingt die Hinweise zur Risikovorbeugung in den Bergen zu beachten.


 

6. Ende Las Rotas – Hafen von Xàbia

 

 

START: Ende Las Rotas. Über die Straße Vía Láctea zum Turm Torre del Gerro hinauf.
LÄNGE: 8,8 km (nur Hinweg). Lineare Route
HÖHENUNTERSCHIED: 184 m
DAUER: 2 Std. 55 min
SCHWIERIGKEITSGRAD: Mittel


Wegstrecke:
Das Ende von Las Rotas erreichst du entweder zu Fuß über die Strandpromenade der Marineta Cassiana oder mit dem Stadtbus vom Hafen Dénia aus (Tel. 966421408).
Wo die Promenade nicht mehr weitergeht siehst du den Beobachtungsturm El Gerro, den höchsten Punkt dieser Wanderung.

Sehenswürdigkeiten:
  • Innerhalb weniger Kilometer begegnen dir sehr unterschiedliche Landschaften. Zu Füßen liegt dir der Küstenstreifen von Las Rotas, die Stadt Dénia, der Golf von Valencia, die Bucht von Jàvea und der Montgó. An besonders klaren Tagen kannst du auch die Inseln Ibiza und Mallorca sehen.
  • Diese Route überquert Les Planes, eine Ebene, die bis ins Meer hineinreicht und die steilen Berghänge des Kap Sant Antoni.
  • Der Weg verläuft durch eine Dickichtzone, einen Kiefernwald und durch alte verlassene Terrassenbeete.
  • In Les Planes sind die nach Jávea orientierten Windmühlen Els Molins hervorzuheben,
  • sowie der Rastplatz in der Plana de Sant Jeroni
  • und der am Leuchtturm liegende Aussichtspunkt.

Rückweg:
Von März bis Oktober pendelt eine Fähre zwischen Dénia und dem Hafen von Jávea. So kannst du den Rückweg deiner Wanderung über das Meer nehmen (Mundo Marino, Tel. 966423066).
Die Rückfahrt per Schiff macht es dir möglich, die Steilküste, die Grotten und andere interessante Felsenbildungen anzusehen. Von Bord aus kannst du auch noch einmal den auf dem Hinweg zu Fuß zurückgelegten Weg verfolgen.

Eine andere Möglichkeit der Rückkehr nach Dénia ist Fahrt von Jàvea mit dem Autobus. (Autobuses Carrió, Tel. 965581036)


 

 

Informationszentrum

 

Finca Bosc de Diana

 

Adresse: Camí San Joan, 1 03700 (Dénia)

Telefon: +34 966 423 205 / 679 196 461
E-Mail: parque_montgo@gva.es

Notruf: Telefon 112


Im Informationszentrum Naturpark Montgó gibt es für Wanderinteressierte eine Dauerausstellung mit Modellen und Paneelen der Wanderrouten. Plastisch werden dem Besucher die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gezeigt, die ihm auf seinem Weg durch den Naturpark Montgó begegnen und auf die er achten sollte.


 

Unfallverhütungsmaßnahmen beim Wandern  am Montgo

Bergwanderungen sind naturgemäß mit einem besonderen Maß an Risiko für Leib und Leben verbunden. Mit entsprechenden Vorkehrungen kannst du allerdings gefährliche Risikosituationen für dich selbst und Begleiter auf ein Minimum reduzieren.

 

 

Hier meine Empfehlungen:

  • Gehe nur mit bequemen festen Wanderschuhen in die Berge, denn auf deinem Weg kletterst du über kleine und größere Felsen und die Wege sind voll von losen Steinen.
  • Nimm mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit pro Person mit. Entlang der Wanderrouten gibt es keine Wasserquellen.
  • Vergiss nicht eine Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille aufzusetzen, sowie dich mit Sonnenschutz einzucremen. Auf den Wanderstrecken findest du kaum Schattenplätze.
  • Verschiebe deine Absicht im Naturpark Montgo zu wandern, wenn ein Gewitter aufziehen könnte, bei hohen Temperaturen und bei Nebel. Es gibt keine Möglichkeit Schutz zu finden.
  • Die sechs Wanderwege haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Wähle nur den Weg aus, den du von der physischen Kondition, der Entfernung, der Steigung und der Zeit her bewältigen kannst.
  • Bei den Wanderrouten mit demselben Hin-und Rückweg ist immer nur die Zeit und die Entfernung für eine Wegstrecke Um die komplette Wanderung zu kalkulieren, musst du die Zeit und die Distanz mal zwei rechnen.
  • Die Routen fünf und sechs haben den höchsten Schwierigkeitsgrad. Sie sind die steilsten und längsten Touren. Sie sind nur etwas für erfahrene Bergwanderer.

Vom Gesetzgeber vorgeschriebene Auflagen:

  • Besteht eine Wandergruppe aus mehr als 10 Personen, hat sie sich im Interpretationszentrum des Naturpark Montgo (Centro de Interpretación del Parque Natural del Montgo) anzumelden.
  • Besteht eine Wandergruppe aus mehr als 36 Teilnehmern, hat sie ihr Vorhaben einen Monat im Voraus anzukündigen.
  • Das Radfahren abseits der Wege und Straßen ist nicht erlaubt.

Aktuelle Auskunft und Routenberatung gibt es hier: “Parque Natural Montgó” (Tel.96 646 71 55)


 

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GESCHRIEBEN VON: SVEN REINERT

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